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Pfarrer Klaus-Peter Vosen ist zum stellvertretenden Stadtdechanten von Wuppertal ernannt worden.

Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki übertrug ihm die Aufgabe rückwirkend zum 15. Februar 2026.
Pastorale Einheit
Datum:
15. Mai 2026
Von:
Webredaktion

Vosen wird damit Vertreter von Stadtdechant Dr. Bruno Kurth im Stadtdekanat Wuppertal.

Vosen ist seit 2018 in Wuppertal tätig. Im Wuppertaler Osten verantwortet er als leitender Pfarrer das kirchliche Leben in einem Gebiet mit rund 26.000 Katholiken und künftig elf Kirchorten. Dazu gehören St. Antonius, Herz Jesu, St. Johann Baptist, St. Konrad, St. Mariä Himmelfahrt, St. Marien, St. Pius X., St. Raphael, St. Paul, St. Maria Magdalena und St. Elisabeth.

Mit der Ernennung übernimmt Vosen zusätzlich Verantwortung für Aufgaben, die die katholische Kirche in Wuppertal insgesamt betreffen. Das Stadtdekanat ist die Ebene, auf der gemeinsame pastorale Fragen abgestimmt, kirchliche Interessen gegenüber Stadt und Öffentlichkeit vertreten und Themen koordiniert werden, die über einzelne Gemeinden und Pastorale Einheiten hinausreichen.

Als stellvertretender Stadtdechant unterstützt Pfarrer Vosen den Stadtdechanten unter anderem bei der Vertretung der katholischen Kirche gegenüber der Stadt, kommunalen Behörden und ökumenischen Partnern. Dazu kommen die Abstimmung gemeinsamer pastoraler Fragen, die Zusammenarbeit mit Gremien, Verbänden und kirchlichen Diensten sowie Themen wie Caritas, Jugendseelsorge, Schulseelsorge, Notfallseelsorge, Telefonseelsorge, Erwachsenenbildung, Kirchenmusik und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Ernennung erfolgt in einer Phase, in der die katholische Kirche in Wuppertal ihre künftigen Strukturen vorbereitet. Im Wuppertaler Osten sollen die bisherigen Gemeinden ab Januar 2027 zu einer neuen großen Gemeinde zusammengeführt werden. Sie soll den Namen St. Antonius tragen.

Pfarrer Klaus-Peter Vosen erklärt dazu:

„Ich nehme diese Aufgabe mit Respekt und Dankbarkeit an. Die katholische Kirche in Wuppertal steht vor wichtigen Weichenstellungen. Umso wichtiger ist es, dass wir über Gemeinde- und Seelsorgebereichsgrenzen hinweg gut zusammenarbeiten und das kirchliche Leben in unserer Stadt gemeinsam stärken.“