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NEU IM BLICK – DER KREUZWEG

Zu den Traditionen der Fastenzeit gehört die Betrachtung der vierzehn Stationen des Kreuzwegs,
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Datum:
16. März 2026
Von:
Werner Zimmermann

von der Verurteilung Jesu bis zur Grablegung. Wie in vielen anderen Kirche sind auch in der Barmer Antoniuskirche Darstellungen des Geschehens. Allerdings gibt es an fünf Stationen aktuelle Bezüge in die Gegenwart.  

Die erste Station mit der Verurteilung Jesu durch Pilatus

zeigt zusätzlich einen Mann in Straßenkleidung. Es ist Bernhard Letterhaus. Er stammt aus unserer Gemeinde und wurde 1944 wegen seines Widerstands gegen den Nationalsozialismus verurteilt und hingerichtet. Er erinnert an die vielen Menschen weltweit, die wie Jesus unschuldig verurteilt werden und leiden. Pilatus, der das Urteil fällt, wäscht seine Hände. Er steht für die Täter, die anderen Schuld geben.

Die dritte Station zeigt eine Familie.

Der Mann mit kleinem Koffer, das Kind mit einer Puppe. Wenige Habseligkeiten auf der Flucht mit Hoffnung auf ein sicheres und besseres Leben in der Fremde.  

Die siebte Station erinnert an Chetput,

 unsere Partnerschaft mit den Kranken in Indien und überall auf der Welt.  

Die neunte Station zeigt das Datum 30. Mai 1943.

 Damals wurden weite Teile der Barmer Innenstadt beim Bombenangriff zerstört und 3000 Menschen starben, fast 600 aus St. Antonius.

Auf der elften Station sehen wir Papst Johannes Paul II.

beim Attentat am 13. Mai 1981. Er steht für alle Opfer von Attentaten.

Damit zeigt unser Kreuzweg nicht nur das Leiden und Sterben Jesu, sondern auch das Leiden aller Opfer von Gewalt und Krieg. Weitergeführt wird der Kreuzweg hier mit den Gesätzen des Glorreichen Rosenkranzes. Ostern, das Fest der Auferstehung Jesu, ist unsere Hoffnung und Zuversicht.