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KG Herz Jesu:NEU IM BLICK

In diesen Tagen hat sich die Weltlage stark verändert.
Herz-Jesu_Maria
Datum:
7. März 2026
Von:
Werner Zimmermann

Neben dem Krieg in der Ukraine ist im Iran ein weiteres Kampfgebiet entstanden und hat Angst um den Frieden auch bei uns geweckt

Über achtzig Jahre war in Westdeutschland ein Krieg weit entfernt. Generationen vor uns lebten immer wieder in Kriegszeiten, Söhne unserer Eltern und Großeltern starben als Soldaten. Familienmitglieder wurden Opfer von Angriffen und Kämpfen. Flüchtlinge wurden als Gefahr für den Wohlstand gesehen. Jetzt ist wieder eine neue Bedrohungslage entstanden. Wir beten jetzt oft um Frieden in der Welt.

Vor etwa einhundert Jahren entstanden zwei Seitenaltäre für die Unterbarmer Herz Jesu Kirche.

Deren Altarbilder sind erhalten. Auf dem Bild im linken Seitenschiff ist Maria mit ausgebreitetem Mantel dargestellt. Unter diesem „Schutzmantel“ versammeln sich unterschiedlichste Menschen. Dabei steht rechts im Hintergrund neben dem Papst auch ein Soldat mit Gewehr und Rucksack. Ängstlich und fragend ist sein Blick. Links ist eine Verletzte mit Kopfverband zu sehen.

Dieser Altar entstand nach dem ersten Weltkrieg. Die Schrecken des Kriegs waren damals noch sehr nahe. Später hat man solche Details vergessen. Manchen kamen sie in einer Kirche auch eigenartig vor. Jetzt sehen wir das anders. Alle hoffen auf Hilfe und Schutz unter dem Mantel der Gottesmutter.

Schließen wir in unsere Gebete um Frieden auch die Menschen ein, die darunter leiden.

Die Opfer, die toten Soldaten, die Verwundeten und Traumatisierten. Die Fliehenden ohne Hoffnung und auch die Täter. Daran kann dieses Bild in der Herz Jesu Kirche erinnern. Nehmen Sie es neu in den Blick.